Lichtverschmutzung

Energiesparen & Insektensterben

Gas-Straßenlaterne Bornheim

Der größte Teil der Bornheimer Straßen wird immer noch durch Gaslaternen aus den 1950ern und 60ern erhellt. Der Wirkungsgrad dieser Lichtquellen ist sehr gering, daher werden sie nach und nach ausgetauscht. 

 

Künstliche Lichtquellen verbrauchen Ressourcen und belasten dadurch das Klima. 

 

Oft strahlt Licht gar nicht dort, wo es gebraucht wird. Deshalb spricht man oft auch von Lichtverschmutzung.



Außenbeleuchtung trägt zum Insektensterben bei. Denn nachtaktive Bestäuber wie Schmetterlinge und Nachtfalter orientieren sich am Licht der Himmelskörper. Die Garten-, Straßen- und Fensterbeleuchtungen stören ihr Navigationssystem. In der Folge finden sie ihre Paarungsstätten nicht mehr und Nachkommen bleiben aus. 

 

Der Insektenschwund führt auch zum Aussterben von Pflanzen. Das Fotosynthesevermögen kann im Dauerlicht erlahmen und sogar Blütenbildung verhindern. 

Gaslaterne Bornheim


So geht's insekten- und klimafreundlich:

Gaslaternen LöwenStraße
  1. Bewegungsmelder sparen Strom und stören nur kurzzeitig Insekten. Oftmals kann man im Haus oder im Garten auf Dauerbeleuchtung verzichten.
  2. Für eine optimale Lichtverteilung sollen Leuchten mit warm-weißem LED-Licht nur nach unten und gezielt auf Wege strahlen. Kugelleuchten sind sinnlose Energieverschwender und stören Insekten und Pflanzen.
  3. Licht reduzieren! Dauerbeleuchtung am Haus und im Garten ist meist völlig überflüssig und bringt vermeintlich mehr Sicherheit. Tiere und Pflanzen benötigen Dunkelheit, um sich zu regenerieren.


Was kann ich gegen Lichtverschmutzung tun?

Infos vom Projekt Bienenretter

Ratgeber vom IGB Leibnitz-Institut

ENU Umweltbildung Österreich



Ups, zwei Orte ein Thema? Der Ort zu diesem Thema unterscheidet sich, ob du auf der 7 oder 12 Stationen-Route spielst.

Bornheimer Landwehr

Buchwaldstraße